Ich bin nicht gut genug! Warum diese Gedanken nicht Deine Wahrheit sind.
- Linda Bugalski

- vor 4 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

„Ich bin nicht gut genug.“
„ Ich schaffe das nicht.“
„Ich bin es nicht wert.“
„Ich fühl mich allein.“
…
Kennst Du diese Gedanken?
Bestimmt.
Und ich sage Dir etwas ganz Ehrliches:
Diese Gedanken entstehen nicht einfach so.
Ich habe sehr lange gedacht, dass mich niemand wirklich sieht.
Dass andere besser sind als ich. Dass ich es nicht verdiene.
Diese Gedanken waren nicht „ich“.
Heute weiß ich das.
Sie waren geprägt durch meine Erfahrungen, in meiner Kindheit und durch das, was ich über mich gelernt habe.
Und genau so ist es auch bei Dir.
Wir alle haben Erfahrungen in unserer Kindheit gemacht. Traumata erlebt und versucht damit umzugehen und somit bestimmte Gedanken über uns und die Welt abgespeichert…
Deine Gedanken über Dich sind von früher…
Viele unserer Glaubenssätze entstehen sehr früh.
Durch Worte. Durch Erfahrungen.
Und oft durch fehlende Sicherheit.
Oder durch das Gefühl, nicht wirklich gesehen worden zu sein.
Und irgendwann werden diese Gedanken zu unserer inneren Wahrheit:
„Ich bin nicht wichtig.“
„Ich darf nicht auffallen.“
„Liebe funktioniert nicht.“
„Ich muss leisten, damit ich geliebt werde.“
Das Verrückte ist:
Irgendwann glauben wir, das sind unsere eigenen Gedanken.
Dabei tragen wir oft sogar übernommene Glaubenssätze aus unserer Herkunftsfamilie in uns.
Von unserer Mutter.
Von unserem Vater.
Von Oma oder Opa.
Oft gibt es sogar ein ganz bestimmtes Familienthema, das über Generationen weitergegeben wird.
In meiner Herkunftsfamilie war das große Thema: Trennung.
Und tief in mir lebte deshalb lange der Glaubenssatz:
„Liebe und Ehe funktionieren nicht.
Irgendwann geht jede Beziehung kaputt.“
Krass, oder?
Damals habe ich nicht verstanden, wie sehr dieser Gedanke mein Leben beeinflusst hat.
Meine Beziehung.
Mein Vertrauen.
Mein Verhalten.
Bis ich angefangen habe, wirklich hinzuschauen.
Veränderung beginnt mit Deiner Ehrlichkeit
Vor ungefähr 25 Jahren habe ich begonnen, mich intensiv mit mir selbst zu beschäftigen.
Ich habe reflektiert.
Gefühlt. Geweint. Mich hinterfragt.
Und ja – das war nicht immer leicht.
Es gab viele Tränen.
Viele innere Kämpfe.
Und viele Momente, in denen ich am liebsten wieder weggelaufen wäre.
Aber ich bin geblieben.
Bei mir. Und in meiner Beziehung.
Und genau dort begann Veränderung.
Weil ich gelernt habe, meine alten Muster zu erkennen und zu verändern.
Ich bin mir sehr dankbar dafür, denn ohne diese Arbeit hätte ich nie meinen wundervollen Mann, der es immer schon war, lieben gelernt🙏🏻❤️
Deine bisherigen Gedanken sind nicht Deine Zukunft.
Nur weil Du heute noch glaubst, nicht gut genug zu sein, muss das nicht Deine Wahrheit in einem Jahr sein. Du kannst Deine Gedanken verändern. Du kannst Glaubenssätze lösen.
Du kannst lernen, Dich selbst anders zu sehen.
Und weißt Du was?
Dadurch veränderst Du nicht nur Dein eigenes Leben.
Du veränderst auch das, was Du an Deine Kinder weitergibst. Deine Kinder wachsen frei auf🎉
3 Dinge, die Dir helfen können, wenn Du gerade an Dir zweifelst und Du anfangen möchtest:
1. Hinterfrage Deine Gedanken
Frage Dich:
„Ist das wirklich meine Wahrheit – oder etwas, das ich gelernt habe?“
2. Beobachte Deine inneren Sätze/ höre Dir zu
Achte im Alltag darauf, wie Du mit Dir sprichst.
Würdest Du so auch mit Deinem Kind sprechen?
3. Bleibe liebevoll mit Dir
Veränderung braucht Zeit. Fange an, liebevoll mit Dir zu sprechen. Sei die Mama zu Dir,
die Du gebraucht hättest.
Vielleicht beginnt genau hier Dein Weg, nicht länger gegen Dich zu kämpfen.
Sondern Dich selbst wirklich kennenzulernen.
Denn Du bist nicht falsch. Du warst es nie.
Du bist gut genug.
Du bist wichtig.
Du bist wertvoll.
Und es ist niemals zu spät, neu über Dich zu denken.
Deine Linda


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